Unsere Großen


Das letzte Kindergarten-Jahr ist für unsere „Großen“ ein ganz besonderes Jahr.
Unsere „alten Hasen“ haben sich in der Regel gut eingelebt, haben Freundschaften geschlossen,
sind immer selbständiger in ihrem Handeln und bewegen sich meist sicher im Gruppengeschehen.
Inhaltlich erarbeiten wir u.a. Inhalte des Würzburger Trainingsprogramms „Hören, lauschen, lernen“.
Das Ziel dieses Trainings ist es, eventuellen Problemen, die das Kind im Bereich der Schriftsprache haben könnte, gezielt vorzubeugen. Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben entwickeln sich nicht erst im Grundschulalter. Viele betroffene Kinder zeigen schon früher Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass sie diese Schwierigkeiten herausbilden. Mithilfe des Bielefelder Screenings und einer anschließenden gezielten Förderung (ca. 20 Wochen) wird diesen jedoch zu einem frühen Zeitpunkt begegnet.
Zudem erarbeiten wir in einer innerhalb von Projekttagen sehr ausführlich eine biblische Geschichte. Außerdem erwarten die Kinder noch viele andere Besonderheiten. Zum Beispiel:

  • Aktionen mit der Polizei/Feuerwehr
  • Thematische Einheiten/div. AG‘s
  • Waldtage
  • Opa-Oma- Nachmittag
  • Exkursionen

Um einen guten Übergang von Kindergarten zu Grundschule zu gewährleisten, arbeiten wir mit den entsprechenden Häusern im Vorfeld zusammen und führen gemeinsame Eltern-Infoabende durch.

Unsere Großen

Brief an seine Enkelin von Joachim Gauck

Liebe Josefine,
es ist ein großes Geheimnis, dass,
wenn wir selber verzagt sind,
oft Menschen da sind,
die einen stabileren Grund unter den Füßen haben
oder einen Kern in sich, dem sie trauen.
Die Menschen, denen ich nachlebe,
hatten ihn aus ihrem Glauben.
Sie vertrauten darauf, dass dieses Bibelwort stimmt:
„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst,
ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“
Zu hören, zu glauben,
sich darauf zu verlassen,
dass wir ganz zuletzt nicht mehr unserer Angst gehören,
sondern Gott,
dass eine stärkere Liebe existiert als die,
die wir Menschen zustande bringen,
das, Josefine, lässt manche Menschen
Hoffnung finden, wenn andere aufgeben.
Wir können Angst nicht aus der Welt vertreiben. Aber Gott
und diesen Menschen sei Dank,
denn sie bleibt nicht unsere Herrin.
Weit wird das Land, wenn Menschen das glauben,
und ruhig unser ängstliches Herz.
Das meint, darauf hofft und das glaubt
dein Großvater.